Was bei uns in Neuweiler so passiert

die etwas andere Berichterstattung

 

Hier erscheinen offene Briefe die die Gemeinde betreffen

Ich möchte darauf hinweisen, dass Leserbriefe nicht die Meinung des Seitenbetreibers darstellen und ich, da alle Leserbriefe unzensiert erscheinen mich vorsorglich von den Inhalten distanziere.

 

Neuweiler, 16.07.2019                     

Hallo

Das Neuweiler einen neuen Arzt hat dürfte mittlerweile bekannt sein.

Das Neuweiler aber auch einen neuen sehr guten Arzt hat dürften nur diejenigen wissen die bei ihm waren/sind.

Schöne neue Praxisräume, ein Arzt der sich Zeit nimmt, durch feste Termine praktisch keine Wartezeiten und am Empfang eine gute alte Bekannte, Helga.

Es gibt sie also doch noch, die wirklich guten Nachrichten.

Günther Kagemann



Offener Brief an die Gemeinde.

22.01.2018

Tja, wie soll ich anfangen, ja, es ist ohne Vorwarnung und es wird geteilte Reaktionen hervorrufen, aber es gibt einige Gründe die dagegen sprechen, aber viele, die dafür sprechen.

2015 haben wir die Seite ins Leben gerufen, um die Bürger, Bürgerinnen und Diversen über das Geschehen im Gemeinderat zu informieren. Wir haben bis jetzt über 30.000 Zugriffe, das freut uns, gibt uns aber auch zu denken. Wir haben lange diskutiert, ob wir das Richtige machen und die Berichterstattung vorläufig einstellen oder nicht, aber aufgrund der Kommunalwahlen und persönlichen Gründen,  die ich nicht weiter breit treten möchte - das können gerne andere für mich tun - ist dies die richtige Entscheidung.

Die anstehenden Kommunalwahlen am 26.05.2019: hier wird der Gemeinderat neu gewählt und ich/ wir möchten uns da raus halten, weil, wer gewählt wird, entscheiden die Bürger der Gemeinde, die ich/wir nicht beeinflussen möchten. Ich weiß von einigen Personen, die sich eventuell aufstellen lassen möchten und mit Ihren Gedanken und Ideen den Gemeinderat bereichern möchten. Ich bin schon immer ein Befürworter von neuen Köpfen gewesen, auch wenn sie unbequem sind und manchmal auch als lästige Bremsen erscheinen, aber auch das braucht auch ein Gemeinderat. Die Entwicklung der Diskussionen in den letzten drei Jahren sehe ich sehr positiv, ein bisserl enttäuscht bin ich von den jungen Wilden, da war nicht viel wild, sorry bitte, ich sehe nur die öffentlichen Sitzungen.

Ich setze jetzt mal einen Appell, da ich ja weiß, dass viele „junge“ Bürger der Gemeinde auf unsere Seite zugreifen. Bürger der Gemeinde, lasst Euch aufstellen zur Wahl in den Gemeinderat, es ist ein Ehrenamt, aber je bunter die Mischung ist, desto kreativer kann eine konstruktive Kommunalpolitik betrieben werden.

Natürlich wird es auch Einige freuen, dass ich/ wir die Berichterstattung vorläufig einstellen, aber gerade diesen Personen möchte ich sagen, ich hoffe es wird weitergegeben, weil die lesen ja „die Schmiererei“ nicht, ich/wir denken wir haben etwas bewirkt und das mit Sicherheit nicht zum Schaden der Gemeinde. Ob wir nochmal berichten, wer weiß es, die Zeit wird es zeigen.

Die Seite Neuweiler.info wird zum Leidwesen einiger weiterbestehen und ich/wir werden die Seite weiter pflegen.

So, so manchen Widersachern mal kurz in die Flanke geprescht, ich bin ein Anhänger der konstruktiven Diskussion und ich würde mich unheimlich freuen, wenn mehr Bürger sich für die Arbeit im Gemeinderat interessieren würden und bei jeder öffentlichen Sitzung der Saal aus allen Nähten platzt, weil dann auch für die Gemeinderäte ein Ansporn da ist, sich für ihren Ortsteil oder die Gesamtgemeinde einzubringen. Das musste ich jetzt noch loswerden.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich vorläufig, aber es wäre ja nichts Neues, der Rücktritt vom Rücktritt ist ja zur Zeit modern.           

UR 


23.01.2018                                  ES.STEHT.IM.GESETZ.GESCHRIEBEN.KOMMA.

DASS.KOMMA.WENN.ETWAS.IM.GESETZ.GESCHRIEBEN.STEHT.KOMMA.

DAS.AUCH.GESETZ.IST.

AUF.DIE.FRAGE.WARUM.KOMMA.IST.IMMER.DIESSELBE.ANTWORT.ZU.GEBEN.DOPPELPUNKT.

WEIL.ES.IM.GESETZ.STEHT.PUNKT.

                                                                                                                                                                                            SR                 







                  Neuweiler, 31.05.2017

                         Neuweiler – quo vadis?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe es versucht, ich kann mich aber nicht halten!

Es ist mal wieder an der Zeit, was los zu werden.

In der gestrigen Gemeinderatssitzung ging es unter anderem um die Grundstückspreise für Einheimische und Auswärtige. Es ist normal, dass sich dahingehend die Preise unterscheiden.

Man hat sich dann gestern auch dafür ausgesprochen, dass man die Einheimischen nicht mehr belasten möchte und deshalb den Preis da nicht anheben möchte. Auch noch in Ordnung.

Was ich allerdings nicht verstehe, sind mehrere Punkte:

1.    Dieselbe Person, die von „Ladenhütergrundstücken“ spricht, spricht sich dafür aus, in Ortsteilen wie Agenbach und Oberkollwangen, keine Grundstücke an Auswärtige zu verkaufen. Wer soll sie denn dann kaufen, wenn die Einheimischen diese seit Jahren nicht wollen? Wohlgemerkt, erschlossen sind die bereits, die Koschde waren schon lange da. Das heißt, bezahlt hat man dafür, bloß noch keine Einnahmen erzielt.

2.     In die Debatte wurde eingeworfen, die Preise für Auswärtige auf 80€/qm zu erhöhen. Warum ? Will man „Fremde“ davon abhalten, sich in Neuweiler niederzulassen? Wovor hat man Angst? Vielleicht, dass in einem Ort, wo nicht einmal alle möglichen Grundstücke erschlossen sind, für den Nachwuchs alle Möglichkeiten verbaut werden?

3.    In der Sitzung vom 02.05.2017 wurde über das „Sonne-Mond-und-Sterne-Haus“ gesprochen und den auswärtigen Käufer darin bekräftigt – von vielen Gemeinderäten, auch von oben bereits erwähnten – die Idee mit dem Café / Bar umzusetzen. Das braucht man in Neuweiler, das ist eine gute Idee! Jetzt meine Fragen: Warum gibt es das nicht schon von Einheimischen? Warum hat das bisher keiner umgesetzt? Braucht es etwa die „Fremden“, um wieder Bewegung in den Ort zu kriegen? Ein Beispiel dafür haben wir ja schon: unser Dorfladen. Und ganz genau genommen auch unser Bäcker, sowie der Metzger. Das sind ebenfalls Filialen von nicht – Neuweilern.

4.    Spinnen wir die Geschichte mal weiter: Fremde kommen her, bewegen etwas, schaffen Arbeitsplätze, helfen, die Infrastruktur zu verbessern. Dann machen ja die auch wieder Neuweiler interessanter für unseren Nachwuchs – eventuell, dass man sich nicht in Nebenorten, wie Simmersfeld, Neubulach, Bad Teinach nach Wohnmöglichkeiten sucht, weil man es nicht so weit hat zum Arbeitsplatz oder sogar zum Kindergarten oder in die Schule hat, weil diese vielleicht in Neuweiler erhalten bleiben können. Oder sogar noch für Ärzte. Oder für mehrere Läden und Einkaufsmärkte. Einfach mal so, als Gedankenanstoß…

 

Somit noch einmal die Frage: Neuweiler – wer bist du? Und wo willst du hin? In welche Richtung willst du dich entwickeln? In Richtung Stillstand (wir belassen alles beim Alten und nehmen die Entwicklung so hin)? Oder in die Richtung Fortschritt / Weiterentwicklung (wir freuen uns über Veränderungen und neue Impulse)?

 

Zum Schluss stelle ich mal 2 Zitate gegenüber:

„Stillstand ist Rückschritt“  vs.  „do hocket die,die immer do 

                                              hocket"

(Rudolf von Benningsen-Foerder)                 (schwäbischer Zungenbrecher) 


                                                                                                                SR



Wer hat an der Uhr gedreht ist es wieder mal zu spät?
Wohnt man in Neuweiler hinterm Wald, da wo nix geht so ist es halt.
Im Gemeinderat wird viel gesprochen, regelmäßig all paar Wochen.
Doch meistens läuft‘s  dann auf die Kosten raus. Zu teuer auch das Sonne Mond Haus?
Ach her je jetzt will einer investieren, müsste man den nicht gleich votieren?
Am Ende kommt noch was gscheite‘s dabei raus, bei dem alten großen Haus.
Gegen Pferde hat man es ja geschafft oder hat man es da einfach nicht gerafft. 
Fährt man in vielen Gemeinden und Orten rum, schaut nur mal was die da tun.
Da ist der Ort noch voller Leben, für den Alltag zum Einkaufen scheint es alles zu geben.
Gemütliches auf dem Bänkle sitzen und nicht wie in Neuweiler vor dem Rathaus solche Pfützen.
Urlaubsgäste kommen selten, warum sollte für die auch was anderes gelten. Kaputte Wege ob zu Fuß oder mit dem Rad, meistens nur ein kaputter Trampelpfad. 
Vielleicht wäre es nun mal Zeit, man lässt an die Macht die jungen Leut. 
Denn sind auch die noch Weg, hat die Zukunft keinen Zweck.  
So lange sich der Chef mit seiner Riege bekriege gibt es wahrscheinlich auch kein Friede.
Drum rauft euch zusammen und spuckt in die Hände, denn nun ist es Zeit für die Wende. 
Es heißt ja schließlich Neuweiler und nicht Altweiler.   

HEU




Tourismus in Neuweiler, bzw. wie kann man Neuweiler attraktiver machen

 

Neuweiler, den 25.07.2016

    

Mit einem Schmunzeln habe ich den Bericht der Gemeinderatssitzung vom 28.6. und die Klarstellung vom 3.7. gelesen. 

Es geht immer nur um die „Koschda“. 

Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass Neuweiler nichts, aber wirklich nichts zu bieten hat, was den Tourismus ankurbeln würde.

Wir haben zwar noch einzelne Läden für den täglichen Bedarf, doch die ziehen den Tourismus auch nicht an.

Reiterhof wurde abgelehnt, warum auch immer.

Obwohl dieser bestimmt etwas Schwung und Leben in den Ort gebracht hätte. 

Mit Wanderwegen den Tourismus etwas ankurbeln.....keine schlechte Idee und wenig „Koschda“.

Wanderwege haben wir viele. Nur sind diese zum Teil nicht passierbar.

Ich selbst wandere viel mit meinen Hunden und kenne etliche Wege.

Kürzlich wollte ich  einen Wanderweg zum Dachshof laufen. Ausgeschildert mit dem berühmten „Wanderwegzeichen“.

Schon nach wenigen Metern war mir klar, dass dieser Wanderweg eine Zumutung ist.

Steine, Restholz, teilweise Baumstämme von der letzten Rodung.......ein Wunder, wenn man sich da keine Knochen bricht.

Wie wäre es, wenn die Gemeinde wenigstens diese Wanderwege, welche ausgeschildert sind, in Schuss bringen würde?

Wäre nicht so „koschda-aufwendig“.

Und wenn doch, dann hätte ich noch einen Vorschlag anzubieten, welcher keine „Koschda“ verursachen würde:

Man lässt die Wege wie sie sind und macht ganz einfach einen Erlebnispfad daraus, mit dem Hinweis „ Hals- und Beinbruch-Pfad“.

Denn es ist wahrlich ein Erlebnis, manche ausgeschilderte Wanderwege zu begehen.

             

J.M. 




Bad Wildbad, den 03.07.2016


Kleine Klarstellung zum Artikel vom 28.06.2016

Es gibt doch tatsächlich Bürger in Neuweiler, die den Mumm haben, mich auf einen Artikel, den ich verfasst habe, direkt anzusprechen.

So geschehen, letzte Woche, als ein mir fremdes Auto auf den Hof fuhr  und mich, der ich einsam und verlassen im Büro saß, besuchte. Diese Person, ich nenne keinen Namen, outete sich als Fan unserer Seite und versuchte dann mir zu erklären, dass ich wohl  falscher Meinung sei, dass es in Neuweiler keinen Tourismus gäbe. Ich für meinen Teil musste dagegen halten, dass es für mich keinen sichtbaren Tourismus in Neuweiler gibt.

Die Diskussion, für mich hoch interessant, wurde sachlich geführt und im Endeffekt mussten beide etwas zurück rudern. Erarbeitet haben wir, dass es fünf Gaststätten mit Fremdenzimmern gibt.  Eine lebt Großteils von Touristen, eine teilweise von Touristen, eine nur von Geschäftsreisenden und bei einem Lokal konnten wir beide es nicht beurteilen,  beim Fünften wusste ich gar nicht, dass dort noch Zimmer vermietet werden, was uns  ein Dritter erklärte, der zur Diskussion hinzu kam und  er wisse, dass  dort fast  ausschließlich Kurzurlauber  sich einmieten.

Auch bei den Arbeitsplätzen, die es in der Gastronomie gibt, waren wir uns einig, dass wir mit der Zahl 45 schon sehr  hoch gegriffen haben, was jedoch von der Zahl 76, die von Frau Krause in den Raum geworfen hatte, meilenweit entfernt ist.

Urlaubsverhalten,  der Kurzurlaub über 3-6 Tage macht einen Großteil der Touristen in Neuweiler aus, aber dafür öfters im Jahr, dies ist der aktuelle Trend, dies  ließ mich ja vermuten, dass es sich hierbei um Geschäftsreisende handelt, was allerdings so nicht richtig ist, wie mir von mehreren Seiten jetzt bestätigt wurde.

Eigentlich war der Aufreger  das Thema Werbe/ Infotafeln. Hier musste ich meinem Diskussionspartnern Recht geben, für den Tourist und auch den erholungsuchenden Einheimischen  wird zu wenig getan. Die Beschilderung von Wanderwegen ist, mal milde ausgedrückt, dürftig. Die Ergebnisse bei „Onkel  Google“ Urlaub Neuweiler  oder Tourismus Neuweiler sind leider auch überschaubar.

Weiter haben wir dann auch noch überlegt, wie der Tourismus in Neuweiler angekurbelt werden könnte. Tourismus kommt allen zu Gute, warum nicht mit den vorhandenen  Ressourcen,  einem bisserl Geld und Engagement der Bürger, das Ganze etwas ankurbeln.  Naherholungsgebiet Neuweiler, einen Wildpark haben wir schon, ein Reiterhof wurde geblockt – Schade - dafür haben wir Tiere bei div. Landwirten , aber Tiere gehören halt auf die Weide, nicht in den Stall. Warum nicht einen Rundwanderweg ausschildern, der den Städtern zeigt, dass die Milch nicht aus dem Tetrapack kommt, Schweine reinlich sind und Hühner tatsächlich gackern,  dazwischen noch ein bisschen Vogelkunde, ein Kneippbecken für die heiß gelaufenen Füße, ein Spielpatz für Kinder u.s.w. und das alles eingebettet in einen Rundweg. Ideen hatten wir viele an dem Nachmittag, haben überlegt und zum Schluss festgestellt:  wir haben Touristen, könnten aber wesentlich mehr haben, wenn man denn wollte.

Fazit für mich aus dem Gespräch, wir haben Touristen, es leben Leute vom Tourismus, aber es könnte mit den vorhandenen Ressourcen, etwas Engagement und vor allem Willen der Tourismus in Neuweiler angekurbelt werden und Arbeitsplätze geschaffen werden.

         UR



Neuweiler 01.06.2016

was zum schmunzeln, wer es versteht.



Die vorhandenen Bauplätze will echt keiner,

kein Ansässiger und auch kein Anreiner.

In unserem natürlich schönen Ort

Kriegt man die Dinger einfach nicht fort!

 

Von „verhökern“ und „Ausverkauf“ war die Rede,

dabei weiß ein Jeder und ein Jede,

dass des isch ä Sach högschd kompliziert,

wenn man älles in Ällem impliziert.

 

Einer hat’s gesagt – Nein! Eher laut gedacht,

dass man sich hier um viel zu viele Sachen Sorgen macht,

dass man vielleicht wahrscheinlich zu viel Angst hat vor dem Neuen

und sich deswegen viele davor scheuen

 

beispielsweise an Fremde Grundstücke zu verkaufen

und sich vorher eher die Haar kräuslig raufen,

denken und denken und überlegen

ob sich nicht vielleicht doch auf anderen Wegen

jemand Heimisches ans Herzle fasst,

weil er oifach besser do aaane basst.

 

Und da ist es egal, was des für Leute sind,

ob Familie mit Mama, Papa, Kind

oder Rössleshotelerrichten-Woller –

um Gottes Willen, da kriegt man ja gleich den Koller!

 

Ein neues Konzept im gewachsenen Waldhufendorf – oh nein!

Da fahren die auf unseren Straßen mit Pferdehängern rein!

Und da kommen ja au viele – also: Viele! Fremde Leut

…Wenn da nicht jedes Gäule scheut!

 

Abgewiegelt g’hört des  - ganz schnell!

Hoffentlich isch vergesse, wenn’s morge isch hell.

Dann bleibt alles, wie es bisher war –

 

Und viele finden ein Manches wunderbar.


Neuweiler, den 14.12.2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

 

hier werden die Fragen zur 2ten Adventsrede der letzten Gemeinderatssitzung (Überschrift: „Offen & Ehrlich) beantwortet.

Zunächst müssen wir aber das Pferd von hinten aufzäumen:

In der Bürgerfragestunde hatte ein Bürger eine Frage, ganz konkret an einen Gemeinderat und hat diesen Gemeinderat ganz direkt, mit Namen, angesprochen. Hier wurde dieser Bürger dann vom Bürgermeister zurecht gewiesen, dass innerhalb der Gemeinderatssitzung die Herren und Damen Gemeinderäte nicht direkt angesprochen werden dürfen. So seien die Spielregeln. Also, halten wir fest, als Gemeinderat hat man eine besondere Stellung in der Gemeinde. Richtig?

So, kommen wir nun zu einer der Fragen, die die Verfasserin o.g. Rede in den Raum gestellt hat, die sinngemäß wie folgt lautet: Ja, wir hatten ja dieses Jahr die  Bürgermeisterwahl, die von einigen als Clownstheater und ähnlich beschimpft wurde, und nur weil ein paar Gemeinderäte privat öffentlich gesagt haben, dass sie  den Bürgermeister, den wir haben nicht wählen würden, deshalb entsteht sowas wie www.neuweiler.info? Was glauben die denn eigentlich, wer die sind?

Also, Antwort: Man darf das als Gemeinderat zwar sagen, d.h. es ist von Gesetzeswegen her nicht verboten, jedoch hat dieses Verhalten nichts mit „Anstand“ * zu tun. Ebenso diese Rede, die dem Bürgermeister nach dem Händeschütteln vorgelesen wurde, kann man, muss man aber nicht!

*Anstand: Anstand, der (Substantiv, maskulin), Worttrennung: An|stand;

Bedeutung: gute Sitte, schickliches Benehmen

  

Synonym (u.a.): Anstandsgefühl, gutes/schickliches Benehmen, gute Sitte; (gehoben) Geschmack,Schicklichkeit; (veraltend) Dehors; (bildungssprachlich veraltend) Dekorum

 

Was haben wir in Sachen Anstand erreicht?

Wir sind stolz, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir folgendes für Sie innerhalb kurzer Zeit erreicht haben:

-        Gemeinderäte erscheinen pünktlich zur Sitzung ( und poltern nicht 10 min später in einer nicht unüberhörbaren Lautstärke in die bereits laufende Sitzung, schmeißen ihre Mappe – die man halt als Deko dabei hatte – mit einem lauten Knall auf den Tisch, nicht wahr? Ich denke, Sie alle können sich noch daran erinnern…)

-        Gemeinderäte lesen nicht mehr während der laufenden Sitzung Zeitung (weil man es daheim nicht geschafft hat… auch so dagewesen – keine weitere Ausführung notwendig, denke ich!)

-        Gemeinderäte sind vorbereitet (und kennen auch mittlerweile den Unterschied zwischen Garage und Carport)

Und ich finde, das sind nicht zu vernachlässigende Fakten.

Mir stellt sich nur seit dieser Gemeinderatssitzung, respektive seit dieser Rede, folgende Fragen:

Stammen die Worte „Offen“ und „öffentlich“ vom selben Wortstamm ab? Und wenn ja (und die Antwort ist ja!), warum werden die Dinge in Sachen www.neuweiler.info dann nicht öffentlich verhandelt, sondern nur im nicht- öffentlichen Teil?

 

Zum Schluss noch ein Zitat von Albert Einstein, der ja auch im Gemeinderat beliebt ist:

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung!

SR





Bad Wildbad 09.12.2015

 

                    Die € 10.000.- Frage, 

oder was den Gemeinderat gerade bewegt.


Will er sich auf Kosten der Gemeinde bereichern?


Oder der klassische Fall, ich hab nix kapiert?


Also von vorne, Bürgermeister Buchwald war vor einiger Zeit bei mir und hat mich im Auftrag der Gemeinde (Gemeinderäte) gefragt, ob ich dazu bereit wäre, aus diversen Gründen, die Publikationen auf der Internetseite Neuweiler.info einzustellen. Mein Kommentar dazu war, und jetzt bitte genau lesen, „ Für € 10.000.- mache ich fast jede Schweinerei mit“. Sinngemäß ging es dann weiter, wenn die Gemeinde bereit ist € 10.000.- für die Rechte der Domaine* zu bezahlen, gebe ich die Domaine „ Neuweiler.info“ gerne an die Gemeinde ab. Haben Sie genau gelesen?

Ich weiß nicht wie Bürgermeister Buchwald meine Aussagen in einer nicht öffentlichen Sitzung dem Gemeinderat rüberbrachte, auf jeden Fall so, dass ein Gemeinderat meine Frau fragte „ hat er das wirklich so gesagt, so viel Geld,         € 10.000.-,  bist Du sicher?“ Meine Frau entgegnete Ihm nur ganz trocken mit einem Ja.

Stellt sich jetzt natürlich die weitere Frage, rein hypothetisch, will er sich bereichern???

Liebe Gemeinde, liebe Gemeinderäte, lieber Bürgermeister, wenn sich der Gemeinderat wirklich dazu durchringen sollte mir € 10.000.- zu überweisen, würde dieser Betrag postwendend an die Gemeinde als zweckgebundene Spende für die Sanierung der maroden Elektrik in öffentlichen Gebäuden, wie der Waldschule, Waldschulhalle und Kindergärten, zurückgehen. Es entsetzt mich noch immer, dass hier Reparaturarbeiten auf die lange Bank geschoben werden.

Zum Schluss noch zu den Steuerkünstlern, die es ja auch im Gemeinderat gibt,  die jetzt sagen werden, ja, wenn der das Geld spendet, dann hat er ja einen Steuervorteil. Natürlich würde ich der Gemeinde meinen Steuervorteil, wenn es einen gibt, mit überweisen. Nicht weiter darüber nachdenken, die Gemeinde wird es nicht tun, auch wenn es kein schlechtes Geschäft für die Gemeinde wäre, aber die „Koschde!“

Es bleibt als Nachgeschmack stehen, wieso macht sich ein Gemeinderat überhaupt Gedanken darüber, eine Publikation wie Neuweiler.info, mundtot zu machen.

UR

 

Kleines Diktionärle für Bürger, Gemeinderäte und Bürgermeister:        

*Domaine = Adresse im Internet (man kann aber auch innerhalb des Internets umziehen und trotzdem weiterhin dort wohnen!) 





Bad Wildbad, den 30.10.2015

 

In eigener Sache, an die Bürger von Neuweiler.

Ich werde öfters gefragt, warum ich mir eigentlich den Stress mit dieser Internet-Seite antue, warum ich Anfeindungen bis zu Drohungen trotze und trotzdem weiter mache. Ein Bürger titulierte es auch als Schmierereien zum Schaden der Gemeinde - es ist seine Meinung.

Ich habe aus gesundheitlichen und anderen Problemen etwas pausiert, aber ich wurde in den letzten Tagen mehrfach angesprochen, warum es gerade so ruhig ist  und gefragt, „ wann erfahren wir wieder etwas“ … das sagt mir, dass ich doch bei einem Teil der Bürger Interesse für das, was im Rathaus passiert, geweckt habe.   

Ich möchte auch hier nochmal meine Beweggründe erläutern.

1)   Um Ihnen, Herr P., eine Antwort auf Ihre Frage zu geben, ich interessiere mich erst für die Kommunalpolitik seit dem Schmierenwahlkampf bei der Bürgermeisterwahl, der weit über die Gemeindegrenzen Aufmerksamkeit erregte.

2)   Für mich ist es als Firmeninhaber wichtig an einem Standort zu sein, der infrastrukturell etwas vorweist. Wie soll ich in einer ausverkauften Gemeinde Arbeitskräfte finden oder werben mit einem attraktiven Standort?

3)   Für mich ist Neuweiler zu einem zweiten Wohnsitz geworden, ich verbringe mehr Zeit in Neuweiler wie an meinem Wohnort, deshalb ist es  auch in meinem Interesse, dass es hier einen Kindergarten, eine Schule, einen Arzt, einen Bäcker, einen Metzger, einen Blumenladen, usw. gibt.

4)   Ich möchte mit dieser Internetseite die Aufmerksamkeit der Bürger für die Gemeinde wecken und mit Sicherheit nicht der Gemeinde schaden.

5)   Ich habe das Gefühl, dass der Ausverkauf von Neuweiler schon vor Jahren begonnen hat. Ich weiß von mehreren Firmen, die gerne nach Neuweiler gekommen wären, dies aber nicht zustande kam. Dem möchte ich in Zukunft durch Präsenz  begegnen, dass der Standort Neuweiler wieder interessant wird. 

Die Internetseite hat schon einiges bewirkt, die Besucherzahlen bei den Gemeinderatsitzungen ist gestiegen, die Bevölkerung spricht über die Kommunalpolitik und es gibt Kritiker und Befürworter dieser Internetpräsenz, was auch gut ist.

Wir leben, Gott sei Dank, im 21. Jahrhundert in einer Demokratie, wo im Grundgesetz die Meinungs- und Pressefreiheit verankert ist und ich erlaube mir, diese Freiheit zu nutzen, auch wenn das nicht jedem gefällt. Muss es auch nicht.

 

 

               

UR 




19.10.2015

 

Liebe Gemeinde

Die letzte Gemeinderatssitzung am 6.Oktober 2015 war - …..........

Liest man das Protokoll der Sitzung im Gemeindeblatt dann könnte man glauben alles ist in Ordnung. Diese Protokolle sind nichtssagend geschrieben  und spiegeln nicht mal annähernd die grausame Wirklichkeit. Denn diese Sitzung war grausam.

Herr Mieslinger brachte in seinem Vortrag zur Brandschutztechnik in der Mehrzweckhalle, der Haupt – und Grundschule sowie den Kindergärten in Neuweiler, Breitenberg und Zwerenberg klar zum Ausdruck das in den genannten Objekten dringender Handlungsbedarf besteht. Leider liegtnoch keine Kostenaufstellung vor so das sich im Gemeinderat da ein bischen Gleichgültigkeit breitmachte, so mein Eindruck. Der Zustand in den genannten Objekten wurde auch dem Gemeinderat erst mal nur zur Kenntnis vorgelegt.

Anders sah es in den gleichen Objekten bei der Überprüfung der Elektroanlagen durch die Firma BAGUSAT aus. Der Vortrag offenbahrte den schlimmen Zustand anhand von erschreckenden Bildern. Anhand der Bilder konnten auch Laien sich eine Vorstellung vom katastrophalen Zustand der Elektroanlagen machen. Bei halb herraushängenden Steckdosen und teilweise offenen Kabeln dürfte es zum Schutz der Kinder keine Frage sein hier sofort zu handeln. Die Kostenaufstellung lag vor, man hätte aufgrund der Dringlichkeit eine Ausschreibung der Arbeiten sofort beschließen können, ja müssen, was ja auch der Vorschlag von Martin Buchwald war.

Unser Gemeinderat war allerdings völlig anderer Ansicht. Vielleicht erst mal ein Gebäude nach dem anderen oder doch anders und überhaupt. Man hätte glauben können es wäre Ostern so wie da rumgeeiert wurde. Schließlich einigte man sich darauf 6 Wochen zu warten bis der Haushaltsplan vorliegt. Es wird auf Zeit gespielt, in den 6 Wochen könnte die Ausschreibung der Arbeiten schon erledigt sein. Es wird dann auch nicht billiger, die Kosten bleiben gleich hoch. Gleich hoch bleibt auch die Gefährdung der Kinder. Sollten Sie der Hoffnung sein das schon nichts passiert, ging ja lange gut, so ist das eine trügerische Hoffnung. Diese könnte jeden Tag durch die Sirenen von Notarzt- und Krankenwagen grausam zerstört werden. Was bitte erklären Sie dann den Eltern von verletzten oder toten Kindern?

Den Kampf um den Entwässerungsgraben kann man sich sparen, ebenso die Anträge zu Bauvorhaben. Das war tiefste Provinz, also für unseren Gemeinderat normal.

Bekannt gegeben wurde dann noch, auf Nachfrage von Herrn Blaich, das wir in der Gemeinde noch in diesem Jahr 11 Flüchtlinge aufnehmen müssen. Nächstes Jahr ( Januar ) kommen dann noch weitere Flüchtlinge, das steht fest, nur wie viele das sein werden weiß niemand. Auch wenn keine Regierung in Europa auch nur schätzen kann wie viele Flüchtlinge kommen wurde unser Bürgermeister mehrfach danach gefragt. Die Antwort niemand weiß das wurde von einigen Gemeinderatsmitgliedern aber irgendwie nicht verstanden da diese Frage mehrfach gestellt wurde.

Die andere Frage von Herrn Blaich war die nach einem MVZ bzw. nach einem Arzt für Neuweiler. Da sich bislang noch kein Arzt gefunden hat wäre es dann doch gut ein MVZ in Neubulach und später dann vielleicht eine Nebenstelle in Neuweiler. Ins gleiche Horn stieß dann Frau Hammann und fragte auch prompt wann denn die Sitzung aller Gemeinderäte aus Neuweiler, Bad Teinach und Neubulach stattfindet. Dort sollen dann warscheinlich Nägel mit Köpfen gemacht werden nehme ich an. Sie beide und leider noch einige andere setzen sich bei fast jeder Gemeinderatssitzung, ob passend oder nicht, permanent für die Wünsche und Begehrlichkeiten von Neubulach ein. Und zwar so stark das ich da sehr böse Gedanken habe.

Kam dann noch die Frage ob denn ein neuer Arzt auch genügend Patienten hätte. Wer jetzt einen anderen Arzt hat bei dem er sich wohl fühlt wird doch kaum wieder wechseln. Es gab einmal in Neuweiler 2 Arztpraxen, beide hatten gut zu tun. Wer nun einen anderen Arzt hat war einfach gezwungen zu wechseln. Ich würde mich sehr wohl fühlen wenn ich mitten im Winter mit Lungenentzündung und 40 Fieber gute 20 Kilometer fahren muss um bei meinem neuen Arzt zu sein. Man fühlt sich sicher auch wohl wenn man sich verletzt. Wohin fährt man mit stark blutender Wunde? Wartet man auf den Notarzt der nach 30 Minuten kommt? Vielleicht blutet man aber nicht mehr weil das Zeug ist ja mal alle. Fahre ich im selbigen Fall ins Krankenhaus? Lohnt auch nicht, denn wenn man da ist.....

Ein Lichtblick in dieser Finsternis war die Aussage von Heiko Burkhardt der klarstellte: Ich bin im Gemeinderat von Neuweiler und fühle mich den Bürgern von Neuweiler verpflichtet.

Meinen Dank für diese Aussage!

Liebe Mitbürger, kommen Sie bitte zu den Sitzungen, schauen Sie sich das an und bilden Sie sich ihr Urteil zu diesem Verein. Wenn weiterhin dermaßen rumgewurstelt wird dann wird Neuweiler in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Äußern Sie Ihre Meinung und denken Sie nicht “die machen das schon“. Die machen das nicht, das können sie nämlich nicht.

               

Günther Kagemann 



23.09.2015

 

Liebe Mitbürger,

 

Sie haben etwas verpasst – die letzte Gemeinderatssitzung.

 

Liebe Gemeinderäte von Neuweiler, vielen Dank für die super GR-Sitzung am 15.09.

 

Ich hätte mir das vor einem Vierteljahr nicht vorstellen können und nehme alle Vergleich zur Mäulesmühle zurück. Gut vorbereitet, aufmerksam, kluge Fragen und Anmerkungen – so wie wir Bürger es uns träumen. Einfach klasse und weiter so.

 

Leider war unser Bürgermeister diesmal nicht ganz so souverän, wirkte nicht ganz so gut vorbereitet wie die Gemeinderäte. Doch ich hoffe, er macht das bei der nächsten Sitzung wieder wett. Man(n) kann nicht immer gut drauf sein.

 

Sogar die Berichte unseres – für seine provozierende Kleidung bekannten – Lokalredakteurs über die beiden Hauptpunkte der GR waren stimmig. Man musste sich ausnahmsweise nicht fragen, ob man in der selben Sitzung war wie er.

 

Liebe Gemeinderäte, bitte, bitte weiter so. Auch wenn eine Anmerkung am Ende, man solle den beauftragten Unternehmen einfach vertrauen, mehr als gute Laune verbreitete.

 

Alles gut – vielen Dank.          

Ingeborg Grund 




02.08.2015

Liebe Mitbürger,

 

es hat sich 'was bewegt im Miteinander von Gemeinderat zu Gemeinderat und zu Verwaltung/Bürgermeister. Zwei erschütternde Gemeinderatsitzungen veranlassten mich zu meinem ersten offenen Brief. Ich weiß nicht, was diesen Sinneswandel von Blockadepolitik und Erbsenzählerei über eine schweigsame Zwischenstufe hin zu einer erkennbar konstruktiven Zusammenarbeit bewirkt hat – diese Homepage, die vielen Zuhörer oder – wie ich hoffe – die Einsicht, dass nur gemeinsam Neuweiler wieder zum Leben erwacht.

 

Aber es ist nach wie vor die Aufgabe von uns Bürgern, sich über die Arbeit unserer gewählten Gremien zu informieren. Also bitte, bitte, hören Sie weiter bei den Gemeinderatsitzungen zu. Fragen Sie nach. Lassen Sie unseren Gemeinderat, unsere Verwaltung, unseren Bürgermeister nicht allein. Zum Wohl unserer Gemeinde. Und man sollte nicht vergessen, dass wir eine super Gemeinde sind:

·        engagierte junge Leute, die unsere Bauwagen umtreiben,

·        tatkräftige Mitmenschen, die sich um unsere Senioren kümmern und Gedanken in Vorbereitungen umsetzen, die uns ein würdiges Leben im Alter ermöglichen,

·        aktive Vereine, die ein breit gefächertes Angebot an Freizeitaktivitäten bieten,

·        erfolgreiche Unternehmen/Betriebe, die Arbeitsplätze bieten und über ihre Steuerzahlungen die Gemeinde mitfinanziere, nebenher die Vereine unterstützen und sich um ein positives Standortimage bemühen,

·        und und und.

·         

Leider sehen das scheinbar nicht alle Gemeinderäte so. Besonders bei unserer 1. stellvertretenden Bürgermeisterin scheint eine Vorliebe für Neubulach zu herrschen. Oder wie soll man sonst ihre Äußerung zum Versuch ein medizinisches Versorgungszentrum in Neuweiler aufzubauen, verstehen? Oder ihre Bemerkung zum Neuweiler Schlachthaus, dass es bereits ein Schlachthaus in Neubulach gebe? Da drängen sich böse Gedanken auf: Möchte sie, dass Neuweiler nach Neubulach eingemeindet wird, in dem dann alle wichtigen Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen gesammelt werden und Neuweiler langsam aussterben kann? Hat sie die Schulentwicklung blockiert? Hat sie die Ansiedlung von Gewerbebetrieben hintertrieben? Hat sie verhindert, dass eine Tankstelle und ein Laden nach Neuweiler kamen? Böse Gedanken. Aber ich bin Optimist, ich glaube nicht daran. Falls jedoch das eine oder andere doch daran stimmen sollte, bitte ich sie hiermit, in ihre Wunschgemeinde umzuziehen. Oder zumindest ihr Amt niederzulegen.

            

Ingeborg Grund 




Neuweiler 29.07.2015


Bürgerinitiative „ ein Arzt für Neuweiler“ 

Ärzte Notstand in Neuweiler oder in ganz Baden Württemberg ?


Ein paar Gedanken zur Podiumsdiskussion vorgestern in Breitenberg im Hirsch.

Ich muss anerkennen, dass die Besucherzahl im Hirsch beeindruckend war.  Das Lokal war voll, was auch Thomas Blenke anerkennend feststellte. Ich muss zugeben, ich hätte eine solche Resonanz nicht in meinen kühnsten Träumen erwartet.

Ich möchte nicht so sehr auf die Reden eingehen, sondern ein bisserl auf das „drum herum“. Bürgermeister Buchwald, der „ genötigt“ wurde, durch den Abend zu führen, machte seine Sache hervorragend, aber das ist heute alles im offiziellen Bericht  im SchwaBo nachzulesen.

Für die Punkte die im SchwaBo  „vergessen“ wurden, bin ich zuständig.

In der Diskussion nach den Stellungnahmen tauchte dann plötzlich auf, Ärzte die bereits in Rente sind zu aktivieren.  Fr. Dr. Hiller -Schmitt sagte zu dem Thema - und ich gebe Ihr da voll kommen recht, dass Ärzte im Ruhestand mit der Verwaltung schlicht und ergreifend überfordert sind und leider auch dies keine Lösung ist.

Die wesentliche Problematik der Ärzte wurde von Dr. Hektor sachlich und von Dr. Zoufalli emotional vorgetragen. Dr. Zoufalli griff die kassenärztliche Vereinigung (wo sich der Vertreter  durch plötzliche Krankheit entschuldigen ließ) und die Politik scharf an und  wurde dafür von Dr. Prewo gemaßregelt, das sei doch alles Stammtischgeschwätz. Dr. Zoufalli, Danke von meiner Seite, Sie haben als einziger klar und verständlich die Probleme der Ärzte auf den Punkt gebracht.

Was bemerkenswert war, alle anwesenden Politiker, egal ob aus dem Kreistag, Landtag oder Bundestag haben keine Lösung und müssen hinter vorgehaltener Hand zugeben, dass die Politik auf schwäbisch gesagt Scheiße gebaut hat. Das fängt beim Numerus Clausus an und hört bei dem Verwaltungsaufwand auf.   

Frau Müller Mathiske und Frau Hennefarth (ich hoffe ich habe das richtig in Erinnerung), ganz großes Kompliment an Sie, dass Sie sich für die Sache so engagieren. Es kam die Zusage vom Kreis, die Initiative „ein Arzt für Neuweiler“ zu unterstützen. Nehmen Sie den Herrn beim Wort und fordern Sie die Unterstützung. Von Seiten des Gemeinderates war leider das Interesse nicht so wirklich vorhanden, ich habe fünf  Gemeinderäte gezählt, aber dazu mehr im Bericht über die Gemeinderatsitzung von gestern.

Resumé des Abends: Wenn nicht ein Wunder passiert, werden wir wohl noch eine ganze Zeit ohne Arzt in Neuweiler sitzen.

Zu diesem Thema mehr im Bericht über die Gemeinderatsitzung von gestern, wo das auch ein Tagesordnungspunkt war.         

 

               

UR 




Juli 2015

*Es reicht!*

Was haben wir denn? Wir haben unfähige Politiker die ab und zu eine neue Krankenkassenreform in Angriff nehmen ohne den Begriff Reform überhaupt zu verstehen. Heraus kommt dann eine Flick- und Bastelstunde. Diese ist dann Grundlage für die Krankenkassen sich die Verwaltung hunderte von Millionen Euro kosten zu lassen, Pracht- und Prunkbauten zu bauen mit bester Möbilierung und viele dumme und teure Aktionen zu starten . All dies wird von den Mitgliedern der Kassen bezahlt.

Andererseits hatten wir da einen Arzt wie Dr. Dudek der sich nicht für Geld interessierte sondern für die Gesundheit seiner Patienten.

Budgetüberschreitungen waren für ihn die logische Folge da es ihm um den Patienten ging.  Das ist ein Widerspruch an sich. Einerseits die Kassen die nicht an den Patienten denken sondern Geld sparen wollen und andererseits ein Arzt der nur an den Patienten denkt. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken, das Geld gehört den Kassenmitgliedern und nicht den Managern. Für die Mitglieder sollte es auch ausgegeben werden.

An sich war alles klar: Unser Doc hatte vor seinem Tod verfügt wann die Akten abgegeben werden. Nun muss man lesen das doch nicht. Und überhaupt. Und Originale schon gar nicht. Nur Kopien gegen bares. Das Ganze mit Zuständigkeitsgerangel.

Ich will meine Akte. Ich will sie schnell damit sich mein neuer Arzt ein Bild meiner Krankheiten machen kann. Ich will das Original weil ich nicht will das sich irgendeine Bürokraft beim Kopieren langweilt und in meinen Akten liest. Was darin steht geht nur mich und meinen Arzt etwas an. Datenschutz wird hier ausgehebelt. Wo sollen dann die Originale bleiben und warum? Ist die Kopieraktion eine Gelegenheit  zum Geld verdienen?

Viele Fragen, keine Antworten.

                 

Günther Kagemann, Neuweiler 




Juni 2015

Hallo

Ich habe lange überlegt, ob ich zur letzten Gemeinderatssitzung noch etwas sage. An sich ist alles gesagt, oder?

Nicht ganz, man braucht die würdelose Vereidigung des Bürgermeisters nicht wiederholen, auch das Nachtreten zur Wahl nicht. Das war unterste Schublade und nicht mehr zu unterbieten.

Ich frage mich aber, wann endlich alle Gemeinderatsmitglieder die einen anderen Bürgermeister wollten und großartig getönt hatten, niemals mit Herrn Buchwald zusammen zu arbeiten, endlich zurücktreten und damit Platz für Neuwahlen zu machen. Es finden sich mit Sicherheit einige, die so ein Ehrenamt übernehmen und ihm dann auch Ehre machen.

Was ich auch nicht verstehe: es wurde von Frau Hammann deutlich zu verstehen gegeben, dass ihr die Umfrage zum Marktplatzstandort nicht reicht und zu wenig aussagekräftig ist.

Wenn es um, für den Gemeinderat, so wichtige Angelegenheiten geht, warum hat sich keiner der Gemeinderäte vor Ort erkundigt, mit Besuchern und Händlern gesprochen und sich ein umfassendes Bild gemacht? Das gehört zum Job dazu, es reicht nicht sich alle 4 Wochen zu versammeln.

Wir alle, die in Neuweiler und Ortsteilen wohnen, sollten uns etwas mehr einbringen, die Sitzungen besuchen und auch unseren Unmut kund tun.

Diese Plattform bietet dazu die Möglichkeit und es ist im Interesse der Gemeinde seine Meinung zu sagen.

         

G. Kagemann 





Mai 2015

Offener Brief an die Gemeinderäte und Bürger von Neuweiler

 

Sehr geehrte Gemeinderätinnen, sehr geehrte Gemeinderäte,

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Neuweiler,

 

vorab möchte ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Ulrich Reiter, wohnhaft in Bad Wildbad und mit den Firmen U. Reiter GmbH Transporte und RR-Motorsport seit Mitte der neunziger Jahre in Neuweiler ansässig.

 

Ich habe mich bis zur Bürgermeisterwahl 2015 für die Kommunalpolitik in Neuweiler nicht interessiert, da mir immer die heile Welt in der Gemeinde suggeriert wurde. Auch wurde ich damals mit offenen Armen in Neuweiler aufgenommen und war immer der Meinung, Neuweiler ist eine aufstrebende Gemeinde im Kreis Calw, innovativ und zukunftsorientiert.

 

Dass dies nicht so ist, musste ich erfahren, nachdem ich mich ein bisschen über die Kommunalpolitik der Gemeinde informiert hatte. Abgesehen von dem „Schmierentheater“ vor der Bürgermeisterwahl war der Tenor, der Gemeinderat blockiert seit Jahren und nicht erst seit der Amtszeit von Herrn Buchwald eine vernünftige Kommunalpolitik. Ich möchte mich nicht darüber auslassen, welche Altlasten Martin Buchwald nach seiner Wahl vor 8 Jahren auszubaden und abzuarbeiten hatte. Ich möchte auch nicht die Leistungen des Altbürgermeisters Schabert in Frage stellen, nur möchte ich Sie daran erinnern, dass diejenigen die heute gegen den Schultes wettern, genau diejenigen waren, die Ihn vor 8 Jahren geholt haben.

 

Die Behauptung, Herr Buchwald hat ja nur stark 40% bei der Wahl bekommen und ca. 60 % wollten den Wandel, stimmt anhand der Zahlen, was aber bei dieser Diskussion vergessen wird, sind die "Denkzettel - Wähler". Ich denke da nur an die Bürgermeisterwahl in Höfen vor einigen Jahren oder wie Ulrich Maier in Bad Wildbad „aus Versehen“ abgewählt wurde. Egal wie, wenn ich gefragt werde, sage ich immer, Martin Buchwald ist die beste der verfügbaren Möglichkeiten, ihm aber eine - in einem festlichen Rahmen - neue Vereidigung zu verweigern, finde ich respektlos und unangemessen.

 

Während des Wahlkampfes, und ich war immer der Meinung, dass sich Gemeinderäte hier sich neutral verhalten sollten, ist so viel zu Bruch gegangen, dass es für mich schon an ein Wunder grenzt, dass Herr Buchwald die Wahl überhaupt angenommen hat. Er arbeitet eben zum Wohle der Gemeinde. Über die Gegenkandidaten möchte ich mich nicht auslassen, weil die Schnee von gestern sind.  

 

Schmierentheater, leere Drohungen oder Versprechen. Mehrere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte haben während des Wahlkampfes publiziert, dass Sie Ihr Mandat niederlegen, wenn  Herr Buchwald wiedergewählt wird. Ich appelliere an diese Damen und Herrn, Ihre Namen sind bekannt, dies nun endlich auch zu tun, damit endlich wieder Frieden in die Kommunalpolitik einkehrt. Während des „ Wahlkampfes“ wurde so viel zerstört, dass ich im Augenblick bezweifle, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine konstruktive Kommunalpolitik zum Wohle der Gemeinde betrieben werden kann. Ich werde zusehen.

Und jetzt komme ich zum eigentlichen Grund meiner E-Mail an Sie.

 

Diejenigen, die es betrifft, erfahren es oft als Letze, ob es der gehörnte Ehemann ist oder, oder….,  hier gibt es viele Beispiele. Dass dies in diesem Fall nicht passiert, möchte ich Sie darüber informieren, dass es neben der Internetpräsenz der Gemeinde und dem amtlichen Mitteilungsblatt eine weitere Veröffentlichungsquelle über die Belange der Gemeinde im Internet gibt. Unter meiner Regie und bis jetzt noch, einigen engagierten Bürgen, aber ich denke es werden täglich mehr, entsteht zur Zeit die Internetpräsenz www.neuweiler.info. Auf dieser Seite werden Berichte von Zuschauern über Gemeinderatsitzungen veröffentlicht und den Bürgern ermöglicht, offene Briefe an die Gemeinde, den Gemeinderat und den Bürgermeister zu veröffentlichen. Ziel ist es den Bürgern durch nicht geschönte Berichte aus der Kommunalpolitik sich eine eigene Meinung für die nächste Gemeinderatswahl zu bilden.

 

Ich empfehle Ihnen diese Internetpräsenz als Pflichtlektüre wie auch die angehängte PDF Datei, in der der Haushalt einer Gemeinde recht verständlich erklärt wird.

 

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Spruch mit dem ich meine Mitarbeiter motiviere mit auf den Weg geben: „ Nur gemeinsam sind wir stark“. Die funktionierende Zusammenarbeit eines Gemeinderates und des Bürgermeisters ist der Schlüssel zum Erfolg einer Gemeinde.

 

Am Ende meiner Ausführungen ist es mir wichtig, Ihnen zu sagen, dass diese Initiative bereits während des Wahlkampfes geschmiedet wurde. Herr Buchwald hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, er wurde zwar informiert jedoch nicht involviert.

 

                          

Mit diesen Worten möchte ich schließen und Sie nochmal darauf hinweisen, Sie sind von den Bürgern gewählt worden, um zum Wohle der Gemeinde zu „regieren“ und nicht um Machtkämpfe auszufechten. 


Ganz zum Schluss möchte ich noch Herrn Blaich zitieren und seine Worte benutzen: „Es isch a wenge kritisch aber ned bös gmeint“ und füge noch mit meinen Worten an „aber zum Wohle der Gemeinde“. 

 

  Ulrich Reiter 


Neuweiler, im Mai 2015

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Neuweiler,

ich weiß, dass ich als Neubürger, der seit gerade mal 15 Jahren hier wohnt, eigentlich nicht das Recht habe, mich in Ihre Gemeindeangelegenheiten einzumischen. Aber Ihre Gemeinde ist mein Zuhause geworden. Und was ich vor allem in den letzten Monaten erlebt, gehört und gelesen habe, bereitet mir Sorgen – Sorgen um dieses mein neues Zuhause.

Es gibt in jeder Gemeinschaft Menschen, die mehr auf die eigenen Interessen, die eigene Profilierung ausgerichtet sind als auf die Mehrung des Gemeinwohls – das ist normal. Wenn jedoch eine Gemeinde sich mehrheitlich durch solche Menschen vertreten lässt, heißt das, dass Sie als Bürger entweder Ihre Gemeinde Neuweiler nicht mögen oder sie Ihnen zumindest gleichgültig ist, oder Sie sich haben einlullen lassen, ohne je zu kontrollieren, was das von Ihnen gewählte Gremium „Gemeinderat“ tut. Gehen Sie in eine Gemeinderatssitzung, hören Sie sich an, was Ihre gewählten Gemeindevertreter äußern. Ich sage bewusst nicht Gemeinderäte – das käme von Rat – sondern Vertreter (Ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger, ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen, ein Gemeindevertreter …)

Der letzte Bürgermeisterwahlkampf war übel und hat dem Ansehen unserer Gemeinde geschadet. Ausgelöst durch persönliche Animositäten und Profilierungssucht – vielleicht auch Blauäugigkeit im einen oder anderen Fall – der Hälfte unseres Gemeinderats und anderer einflussreicher Mitbürger haben viele Menschen in unseren Nachbargemeinden und darüber hinaus über uns gelacht oder zumindest den Kopf geschüttelt. Leider hat sich nach der Wahl nicht viel verändert.

Gehen Sie in eine Gemeinderatssitzung -  Eintritt frei – keine Reservierungen erforderlich. In der Mäulesmühle müssen Sie für das gleiche Angebot zahlen. Ok – Sie müssen sich soweit beherrschen, nicht laut zu lachen oder über den neuesten Witz in dieser Realsatire sich auf die Schenkel zu klopfen oder zu klatschen. Ok – manchmal tut es weh zu hören, wie unsere Gemeinderatsmitglieder mal wieder etwas nicht verstehen, was ihnen ja gerade erst viermal erklärt wurde (und auch in der Sitzungsvorlage stand). Schön, dass sie dann nachfragen. Traurig, dass sie es auch nach mehreren weiteren Erklärungen immer noch nicht zu verstehen behaupten. Erschreckend, wenn man das Gefühl bekommt, dass viele Nachfragen nur aus Geltungsbedürfnis oder dem schrägen Wunsch nach den meisten Redebeiträgen gestellt werden.

Selbstverständlich gehören zu einer Gemeinschaft – und damit auch zur Auswahl ihrer Vertreter – Kopfmenschen (Logiker – „Ich denke, also bin ich“) und Herzmenschen („Man sieht nur mit dem Herzen gut“). Unsere geltungssüchtigen Eigengewächse können wir zwar in unserer Dorfgemeinschaft nicht ausgrenzen, wir müssen uns jedoch nicht durch sie vertreten lassen.

Deshalb nochmals meine Bitte: Besuchen Sie unsere Gemeinderatssitzungen. Danach sehen Sie klar, wer Kopf-, wer Herzmensch ist und wer in diesem Gremium überflüssig, wenn nicht sogar störend ist. In vier Jahren ist die nächste Gemeinderatswahl. Hoffentlich zum Wohle der Gemeinde.

 

            

gez. Ingeborg Grund